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Zubbel

ungepflegter, unordentlicher Mensch Du bis ne alte Zubbel. Eine Zubbel (oder auch Zübbelchen) ist dann logischer Weise zubbelich unordentlich, ungepflegt, fransig Die is auf ihre alten Tage aber richtich zubbelich geworden. Also, so zubbelich gehsde mir nich ausem Haus! Du solls dat Bett richtich machen, nich so zubbelich. Zubbeln werden auch ungepflegte Haare genannt. zubbeln, anzubbeln unordentlich kleiden Wat has du dech dann wieder anjezubbelt? verzubbeln durcheinanderbringen Dat Katrin is immer schon en Zübbelschen gewesen, aber wie et heut sein Haar verzubbelt hat, statt Zöppe draus zu machen! O je. hinzubbeln Hasse di Decke aber hingezubbelt.
Da Wort entstammt den zentralrheinischen Mundarten zwischen Eifel und Düsseldorf.

Bearbeiter: G. Schorn (Dormagen), Anna Staniek (Grevenbroich) , Purodha Blissenbach (Köln), H. (Kerpen)


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