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Uhles

Kartoffelkuchen (im südlichen Rheinland neben der Gans ein traditionelles Essen an St. Martin) Heute gehen wir zum Uhles-Essen.
Uhles isst man im südlichen Rheinland entlang der Rheinschiene (vergleiche Döppekuchen).

Bearbeiter: Jörg Biesenbach (Bad Hönningen)


Kommentare

11.11.2018, 00:19 Uhr
U Klein
Leutesdorf
Hier in Leutesdorf heißt es Döppekooche!

13.11.2018, 15:47 Uhr
Redakteur: Deshalb siehe Stichwort Döppekooche.

01.08.2011, 15:45 Uhr
Peter Honnen, Redakteur
ohne Ort
zu stramm wie ne Uhle: Direse Wendung ist eine Analogie zu "voll wie ne Eule/Uhle". Der Spruch ist eigentlich eine Volksetymologie, weil die "Uhle" nichts mit der "Eule" zu tun hat. Die "Uhle" ist in diesem Fall die "Aule", also die alte Bezeichnung für den Bierkrug.

14.11.2010, 22:12 Uhr
Hartmut Weißmann
Bochum
Ich wüßte gerne, woher die Wendung "stramm wie ´ne Uhle" kommt, die von einer Bekannten aus Mönchengladbach gebraucht wird, wenn jemand restlos besoffen ist.

06.04.2009, 16:08 Uhr
Peter Honnen (Redakteur)
ohne Ort
Die Geschichte vom Reibeisenhersteller Uhles ist sehr schön, aber eine Legende. Das Wort ist viel älter und geht wahrscheinlich auf die Aule (Gefäß aus Ton) zurück. (Evtl. hat aber auch "Ulles", eigtl. eine weibl. Kopfbedeckung, Pate gestanden.

11.03.2009, 02:13 Uhr
Toni Moritz
Braubach
Uhles war der Name des Mannes, der das Reibeisen erfunden hatte. Erst diese Erfindung machten Gerichte mit geriebenen Kartoffeln möglich. Er muß aus dem Westerwald stammen. Der Südwestfunk hat vor über 15 Jahren darüber berichtet.

11.03.2008, 23:16 Uhr
Peter Kretz
Vettelschoß
Interessant wäre es, die geographische Grenze der Benutztung verschiedener Wörter auszumachen. Bei uns in Vettelschoß (Fällschoss) sagt man auch Uhles. In Bad Honnef heißt es aber soweit ich weiß bereits Kesselsknall.


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